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Warum überhaupt Werbeartikel?
Immer schwieriger wird es für den Hersteller eines Produktes - wegen der kaum zu überblickenden Zahl von Werbeträgern und -medien - die richtige Entscheidung zu treffen, "seine" Werbung dauerhaft und "aufmerksamkeitsstark" an den Kunden zu bringen.
Einige Zahlen: Der Bundesverband Anzeigenblätter veröffentlichte, dass 552 Verlage insgesamt 1.282 Titel mit einer Auflage von 77,6 Mio Stück verbreiten. 26 Fernsehsender (laut Erhebung des Spiegel) senden jährlich 1,2 Mio Spots; 3.288 täglich! Hinzu kommt eine verminderte Werbewirkung durch die "austauschbare Werbung"; sie entsteht, weil für ähnliche Produkte aus verschiedenen Gründen ähnliche Werbung eingesetzt wird. Hierdurch sinkt die Aufmerksamkeit der Zielgruppe und damit der Wiedererkennungswert für das beworbene Produkt. Vor diesem Hintergrund entstand das "Beziehungs-Marketing". (Schlagwort Kundenbindung)
Denn in nahezu allen untersuchten Branchen sinkt die Kundentreue. Hier kann "Beziehungs-Marketing" Grundlegendes verändern. Um Kosten zu vermeiden und die eigene Werbung wirksam einzusetzen, kann die Zielrichtung nicht im anonymen Markt sein, sondern muss sich auf den individuellen Kunden konzentrieren.
Das heißt aber auch: weg von gewohnten Standards - hin zum individuellen Partnermarketing. Zielgruppen-Orientierung und Dialogfähigkeit heißen die Stichworte. "Die Instrumente der Kommunikation sollten Gelegenheit zum Dialog schaffen". Welche Anzeige schafft das?Welcher Spot schafft das?
Der Werbeartikel - dieses Medium kommt immer beim Kunden an.
Stellenwert des Werbeartikels
3 Milliarden EURO werden jährlich in der Bundesrepublik für Werbeartikel ausgegeben, individuelle Gesten vom Mittagessen mit Geschäftsfreunden bis zum Blumenstrauß nicht mitgerechnet.
Dieser Betrag macht deutlich, wie wichtig es gerade heute im Geschäftsleben ist, mit kleinen Aufmerksamkeiten "Sympathie" zu ernten. Dabei ist es nicht unbedingt der reale Wert in Euro und Cent, der über die Wirkung entscheidet; wichtiger für den Beschenkten ist es meist zu wissen, dass man überhaupt an ihn denkt, dass man ihm eine Referenz erweist.
Werbegeschenke sind auch ein Spiegelbild der schenkenden Person, bzw. des Unternehmens, das sie repräsentieren - und damit von imageprägender Bedeutung. Die richtige Verwendung des Logos sind Eckpfeiler des Bekanntheitsgrades und Voraussetzungen für die Sympathiewirkung und damit für den Werbeerfolg.
Gerade deshalb ist es wichtig, dass auch die Werbeartikel in dieses Gesamt-Konzept des Werbeauftritts mit einbezogen werden. Der einheitliche Auftritt schafft positive Impulse. Die Aufgabe eines "gegenständlichen Werbeträgers" ist, sich aus einer Vielzahl von Aufmerksamkeiten abzuheben und eine Idee des Schenkenden zu verdeutlichen. Nur dann wird langfristig eine positive Resonanz erzeugt, nur dann wird Sympathie geerntet.
Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammenhang auch der wichtigste Moment bei einem Geschenk: die Übergabe. Überreichen Sie das Präsent immer mit einem aufwertenden Satz - nicht mit dem Vermerk: hier habe ich noch was für Sie. Die persönliche Geste beim Schenken macht aus einem preiswerten Geschenk ein individuelles und sympathisches Dankeschön.
Und merke: Ein Werbemittel wirkt lange nach!
Der Werbeartikel im Marketing-Instrumentarium
Nutzen Sie die 10 Vorteile des Werbeartikels:
- Werbung zum Anfassen, dreidimensional und gegenständlich
- Werbung, die in den Besitz Ihres Kunden übergeht
- Werbung, die individuell, persönlich zugeschnitten werden kann
- Werbung mit lang anhaltendem Erinnerungswert
- Werbung, die nur einmal bezahlt wird und lange Zeit wirbt
- Werbung mit individuellem Freundschafts- und Sympathiegewinn
- Werbung, die persönliche Kontakte knüpft
- Werbung, die Ihre Botschaft "anfassbar" macht
- Werbung, die Mailings erfolgreich verstärkt
- Werbung, die Freude - und Dank - auslöst
Der Werbeartikel ist somit ein ideales Medium, um eine Werbe-Botschaft
vermitteln zu können und somit also für alle Unternehmen geeignet - ob
Industrie oder Mittelstand - das "One-to-One-Marketing" zu perfektionieren.
Steuerliche Vorschriften beim Einsatz von Werbeartikeln
Die Bundesregierung plante die "Abschaffung des Abzugs von Aufwendungen für Geschenke - soweit es sich nicht um einen Werbeartikel handelt - als Betriebsausgabe". Werbeartikel sind aber Produkte, die durch einen dauerhaften Aufdruck als Werbeträger verschenkt werden.
Unter folgenden Voraussetzungen sind Aufwendungen für Werbeartikel an Geschäftsfreunde als steuermindernde Betriebsausgabe berücksichtigungsfähig:
- Die Aufwendungen für Werbeartikel dürfen je Empfänger und je Wirtschaftsjahr Euro 35,-- nicht übersteigen.
- Die Aufwendungen für Werbeartikel müssen einzeln und getrennt von den übrigen Betriebsausgaben in der Buchhaltung festgehalten werden. Aus dem Buchungsbeleg muss sich der Name des beschenkten Geschäftspartners ergeben.
Ausgenommen davon sind Streuartikel und kleine Werbeartikel im Wert von bis zu € 5,00; für diese Artikel ist kein Namensnachweis der Empfänger erforderlich! Für diesen Fall empfehlenswert ist ein Unterkonto des Kontos "Werbeartikel", benannt "Streuartikel unter € 5,00", auf dem Sie die Rechnung Ihres Werbeartikelspezialisten in einer Summe buchen (Sammelbuchung).
Damit haben Sie natürlich einen beträchtlichen Spielraum bekommen, der mit der Beratung eines Werbeartikel-Spezialisten - auch steuerlich - attraktiv werden kann.
Beispiele: Wird die die 35 Euro-Grenze tangiert?
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Sie versenden an Ihre Kunden zum Valentinstag eine kleine Aufmerksamkeit für € 2,50 (Namentlich nicht nachweispflichtig/Sammelbuchung)
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Nein
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Zu Ostern wünschen Sie "Frohe Ostern" mit z.B. einem Plüschhasen zum Preis von € 6,00 (Namentliche Nachweispflicht/Konto Werbeartikel)
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Ja, mit € 6
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Zum Geburtstag des Kunden senden Sie ein hübsches Geschenk mit Einzelnamensgravur zu € 10,90(Namentliche Nachweispflicht/Konto Werbeartikel)
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Ja, mit € 10,90
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Zur Urlaubszeit wünschen Sie einen "erfrischenden Urlaub" und legen eine Kleinigkeit zu € 2,50 diesem Schreiben bei.(Namentlich nicht nachweispflichtig/Sammelbuchung)
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Nein
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Zur Messe laden Sie mit einem die Einladung unterstreichenden Werbeartikel ein. Auch hier sollte es sich nur um eine Kleinigkeit handeln (z.B. 1,00 €) (Namentlich nicht nachweispflichtig/Sammelbuchung)
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Nein
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Auf der Messe bedanken Sie sich mit einem Präsent für den Besuch z.B. für € 7,00
(Namentliche Nachweispflicht/Konto Werbeartikel)
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Ja, mit € 7
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Zum Beginn der Adventszeit senden Sie an das gesamte Einkaufsteam Ihres Kunden z.B. einen speziell für Sie angefertigten Adventskalender zum Preis von ca. € 4,00 (Namentlich nicht nachweispflichtig/Sammelbuchung)
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Nein
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Nun kommt endlich Weihnachten und Sie können dem Kunden noch ein Präsent senden, welches den Betrag von € 11,00 nicht übersteigen darf (Namentliche Nachweispflicht/Konto Werbeartikel)
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Ja, mit € 11
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Summe der nachweispflichtigen Werbeaufwendungen des Empfängers/Jah
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Euro 34,90
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Ergebnis:
Sie haben sich an die steuerlichen Vorschriften für die Abzugsfähigkeit von Werbeartikeln gehalten. Durch den geschickten Einsatz und das Wählen der richtigen Zeitpunkte waren Sie aber achtmal mit Ihrem Firmennamen durch ein - hoffentlich auch gut ausgewähltes Präsent - auf dem Tisch Ihres Kunden.
Besser können Sie nicht werben!
Wichtige Ausnahmen:
- Ohne jegliche Einschränkung abzugsfähig sind Geschenke an Arbeitnehmer.
Diesen "geldwerten Vorteil" muss aber der Arbeitnehmer versteuern, sofern das Geschenk pro Mitarbeiter pro Jahr nicht mehr als 110 EURO kostet.
- Werbeartikel, die gemäß neuer Zugabeverordnung in Verbindung mit dem Kauf eines Produktes abgegeben werden, unterliegen nicht der Nachweispflicht. Dies betrifft alle Artikel, die statt Rabatte oder als Kaufanreiz ausgegeben werden.
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